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Claude Chabrol Collection

Artikel Nr. 951100427677
  27.90
Genre Drama . - Mitwirkende Hühnchen in Essig: Jean Poiret, Stphane Audran, Michel Bouquet . - Produktart Filme - DVD
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Claude Chabrol Collection

Hühnchen in Essig (Frankreich 1985, 106 Min., FSK 12):
Der Pariser Inspektor Jean Lavardin soll einen tödlichen Autounfall in der Provinz aufklären - und bringt mit seinen mehr als unkonventionellen Ermittlungsmethoden Licht ins Dunkel einer höchst unsauberen Immobilienaffäre, in die einige regionale Persönlichkeiten verwickelt sind.
Der Arzt Philippe Morasseau, der Notar Hubert Lavoisier und der reiche Metzger Grard Filiol hegen gewinnträchtige Pläne für ein Grundstück in ihrer beschaulichen Kleinstadt. Doch dessen Besitzerin Madame Cuno, die zusammen mit ihrem Sohn Louis, dem örtlichen Briefträger, dort lebt, denkt gar nicht daran, zu verkaufen.
Zwar ist die exzentrische und launenhafte Witwe seit vielen Jahren an den Rollstuhl gefesselt und leidet darüber hinaus unter Angstzuständen, sie hat aber eine ganz eigene Methode entwickelt, um sich gegen den Terror der drei Männer, die auch nicht davor zurückschrecken, ihr mit Brandstiftung zu drohen, zu wehren. Um herauszufinden, was die ehrenwerten Herren als nächstes planen, lässt sie Louis sämtliche Briefe, die an die drei adressiert sind, zunächst zu ihr nach Hause bringen. Über einem Dampfkessel wird die Post für Morasseau, Lavoisier und Filiol geöffnet, anschließend wird sie gelesen und kopiert. Die Briefe lassen Abgründe erahnen ...
Nachdem er seine Mutter nach dem Abendessen zu Bett gebracht hat, spioniert Louis den Verschwörern heimlich und auf eigene Faust hinterher. Aus Hilflosigkeit und Wut über die ständigen Schikanen zersticht er dabei eines Abends die Reifen von Philippes Wagen, zerkratzt den Lack von Lavoisiers schnittigem Flitzer und schüttet Zucker in den Tank des Metzgers Filiol.
Als Filiol tags darauf bei einem Autounfall ums Leben kommt und ein kurzer Blick auf den Motor des Wagens zeigt, dass das Auto manipuliert worden ist, übernimmt der rüde, aber höchst effektive Inspektor Lavardin aus Paris die Ermittlungen. Dabei deckt er nicht nur die höchst delikate Immobilienaffäre auf, sondern stellt auch noch das Verschwinden der Arztgattin Delphine fest, die mit den dunklen Machenschaften ihres Mannes nichts mehr zu tun haben wollte und angeblich in die Schweiz gereist ist. Ihre beste Freundin Anna Foscarie, die Geliebte des Notars Lavoisier, vermutet das schlimmste. Ihre Befürchtungen werden bestätigt, als wenig später ein ausgebranntes Auto entdeckt wird und Philippe Morasseau die Leiche als seine Frau Delphine identifiziert.
Währenddessen unternimmt Louis seine eigenen Recherchen, tatkräftig unterstützt von seiner verführerischen Arbeitskollegin Henriette, die ein Auge auf das hübsche, aber recht schüchterne Muttersöhnchen geworfen hat ...

Inspektor Lavardin oder die Gerechtigkeit (Frankreich 1986, 96 Min., FSK 12):
Jean Poiret alias Inspektor Lavardin ist zurück. Scharfsinnig, aber ganz ohne Samthandschuhe klärt er den Mord an dem vielleicht doch nicht ganz so biederen Schriftsteller Raoul Mons auf. Frankreichs Meisterregisseur Claude Chabrol wirft einen entlarvenden Blick hinter die Fassaden bürgerlicher Wohlanständigkeit - scharfsinnig, hintergründig und raffiniert.
Der Schriftsteller Raoul Mons, bekannt für seine streng konservative Einstellung, wird ebenso nackt wie tot am Strand aufgefunden. Auf seinem Rücken prangt deutlich und für alle sichtbar das Wort "Schwein". Er scheint nicht nur Fans gehabt zu haben, denn nach einem Selbstmord sieht das nicht aus.
Inspektor Lavardin soll den rätselhaften Mord klären und lässt sich nicht allzu sehr von der Tatsache beeindrucken, dass die Witwe Mons sich als seine Jugendliebe Hlne entpuppt, die sich einst über Nacht aus seinem Leben geschlichen hatte. Sie zählt genauso zu den Verdächtigen, wie ihre 14-jährige Tochter Veronique und ihr Bruder Claude, der Veroniques nächtliche Ausflüge deckt, der schmierige Nachtclubbesitzer Max und ein Junkie, der auch noch für die Theatergruppe arbeitet, deren Aufführungen Mons aus moralischen Gründen verbieten ließ. An Motiven mangelt es keinem.
Je mehr sich Lavardin mit dem aktuellen Fall auseinandersetzt, desto undurchsichtiger wird er. Die Witwe zeigt keinerlei Trauer und versucht auch nicht, dies zu verheimlichen, Veronique scheint den Toten regelrecht gehasst zu haben. Hlnes erster Mann, der Vater von Veronique, ist vor vielen Jahren von einem Segelausflug nicht zurück gekehrt. Die Polizei ist davon ausgegangen, dass er tödlich verunglückt ist, genau wie Claudes Frau, die ebenfalls an Bord gewesen ist. Claude, der sich bevorzugt in schnittigen Straßenflitzer fortbewegt und schon vormittags sein erstes Glas Wein trinkt, hat ein seltsames Faible für Augen und bastelt auf seinem Zimmer die Augen von Freunden und Verwandten nach. Max scheint mit Drogen und mit jungen Mädchen zu handeln, von den regelmäßigen Besuchen Lavardins in seiner Diskothek "Tamaris" ist er wenig begeistert. Der Junkie Marcel drückt sich auffällig oft um das Haus der Familie Mons und trifft sich heimlich mit Claude.
Zunächst deutet alles darauf hin, dass die Fäden in der Diskothek "Tamaris" zusammenlaufen. Doch mit wem trifft sich Vernonique nachts heimlich am Strand? Warum hinterlegt Claude im Handschuhfach seines Autos Geld für Marcel? Was weiß Hlne über das Verschwinden ihres ersten Mannes? Was hat Raoul Mons in der Wohnung, die Nachtclubbesitzer Max im Nachbarort angemietet hat, getrieben? Und schließlich: Wer hat Raoul Mons ermordet?

Masken (Frankreich 1987, 96 Min., FSK 12):
Mit ebenso scharfem wie boshaftem Blick entlarvt Frankreichs Meisterregisseur Clauce Chabrol in "Masken" die Eitelkeit der Mediengesellschaft und ihrer Stars - ein spannender und ungemein treffsicherer Kriminalfilm mit einem brillanten Philippe Noiret in der Hauptrolle.
Geschmeichelt lädt der erfolgreiche Fernseh-Moderator und Produzent Christian Legagneur den jungen Journalisten Roland Wolf auf seinen Landsitz ein. Als Produzent und Moderator der Senioren Fernseh-Show "Glück für alle" hat er nationale Berühmtheit erlangt, sein freundliches Lächeln, sein einfühlsamer Umgang mit den betagten Gästen seiner Sendung sind bei Jung und Alt beliebt. Es ist also nicht weiter außergewöhnlich, dass der ehrgeizige Journalist Wolf eine Biographie über ihn schreiben möchte. In der ruhigen Umgebung seines Landhauses will Legagneur dem jungen Mann Rede und Antwort stehen.
Während seines Aufenthalts gewinnt Wolf aber nicht nur Einblicke in die Vergangenheit Legagneurs, sondern auch in dessen merkwürdigen Umgang mit seinen vier Bediensteten und seinem kränklichen Mündel Catherine. Jeder scheint etwas zu verbergen und eine Art Doppelleben zu führen, der finstere, stumme Chauffeur ebenso wie die attraktive und etwas zu freundliche Masseurin Patricia und deren Ehemann, der für die Verkostung der Weine bei Tisch zuständig ist und schon Vormittags angeheitert wirkt. An was für einer Krankheit leidet die hübsche Catherine? Warum liegt ihre Behandlung ausschließlich in den Händen der Masseurin? Weshalb darf sie nicht von einem Arzt untersucht werden? Abgesehen von Legagneur selbst hat keiner der Hausbewohner Kontakt nach außen, das stattliche Herrenhaus scheint ein Kosmos für sich zu sein.
Wolf findet heraus, dass Legagneur vor einigen Monaten ein junges Mädchen als Gesellschafterin für seine Ziehtochter aufgenommen hatte. Doch warum ist sie über Nacht spurlos verschwunden? Warum reagiert Catherine so heftig, als Wolf ihn auf den Verbleib des Mädchens anspricht? Hat die Besucherin eventuell ein tödliches Geheimnis entdeckt?
Vor den Hausbewohnern bleiben Wolfs Schnüffeleien nicht unbemerkt. Sie versuchen, jeden weiteren Kontakt zwischen Wolf und Catherine zu unterbinden, doch die zarte junge Frau hat sich längst in den Journalisten verliebt, der ihre Gefühle auch erwidert. Nachdem es ihm gelungen ist, ihr Vertrauen zu erlangen, erzählt Roland Wolf von seinem fürchterlichen Verdacht und gibt seine wahre Identität preis. Seine Anschuldigungen gegen ihren geliebten Paten klingen in Catherines Ohren unerhört. Doch längst schon schwebt die Beiden in Lebensgefahr. Denn Christian Legagneur ist längst nicht so großzügig und gutmütig, wie er sich seinen Zuschauern und Catherine gegenüber gibt ...

Claude Chabrol Collection

Spezifikationen
Hersteller Concorde Home Entertainment
Untertitel Vol. 3
Mitwirkende Composer: Matthieu Chabrol
Director: Claude Chabrol
Actor: Hühnchen in Essig:
Jean Poiret
Actor: Stphane Audran
Actor: Michel Bouquet
Actor: Jean Topart
Actor: Lucas Belvaux
Actor: Pauline Lafont
Actor: Andre Tainsy
Actor: Jean-Claude Bouillaud
Genre Drama
Medium DVD
Laufzeit 318
Audioformate Deutsch DD 1.0 Mono, Französisch DD 1.0 Mono
Videoformate 1.66:1
Features DVD-Ausstattung / Bonusmaterial: - Hühnchen in Essig:, Filmpräsentation von Kritiker und Filmhistoriker Joël Magny, 3 Szenen, kommentiert von Claude Chabrol, Original Kinotrailer - Inspektor Lavardin oder die Gerechtigkeit:, Filmpräsentation von Kritiker und Filmhistoriker Joël Magny, 3 Szenen, kommentiert von Claude Chabrol, Original Kinotrailer - Masken:, Filmpräsentation von Kritiker und Filmhistoriker Joël Magny, 3 Szenen, kommentiert von Claude Chabrol, Original Kinotrailer
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Soraya Cristina
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