Ihr Drohnen-Ratgeber.

Mit einer Drohne bringen Sie eine neue Perspektive ins Familienalbum. Damit gelingen nämlich Luftaufnahmen, die Spass machen und spektakulär aussehen. Gerade Modelle von der Marke DJI sind sehr benutzerfreundlich und teilweise auch für Kinder oder Einsteiger geeignet. Worauf Sie vor einem Kauf achten sollen, erfahren Sie hier.


Was Sie beim Kauf einer Drohne beachten müssen:

1. Drohnensortiment
1. Drohnensortiment
2. Eigenschaften
2. Eigenschaften
3. Sicherheit
3. Sicherheit

1. Drohnensortiment

Unsere Drohnen sind von DJI. Das chinesische Technologieunternehmen ist Marktführer für benutzerfreundliche Multicopter und setzt den Marktstandard für Drohnentechnologie. Bei uns finden Sie sechs Modelle in verschiedenen Ausführungen. Was die Unterschiede sind, erfahren Sie hier.

DJI Spark

Dieser Mini-Quadcopter ist eine gute Einsteiger-Drohne und eignet sich vor allem für die Aufnahme von Impressionen, die in Ihr Foto- oder Videoalbum kommen. Die Handhabung ist sehr simpel und in wenigen Sekunden ist die Drohne in der Luft und bereit für die erste Aufnahme. Mit der sogenannten Gestensteuerung bedienen Sie das Modell mit einfachen Handbewegungen. So zeigen Sie, dass sie Ihnen folgen, landen oder fotografieren soll.
 
Flugzeit: 16 min
Auflösung Fotos: 12 Mpx
Auflösung Videos: Full HD

DJI Tello

Diese Drohne ist für Anfänger und absolut kindertauglich. Sie ist einfach zu bedienen und kann mit Scratch programmiert werden. Das ist eine Programmiersprache und Entwicklungsumgebung, die für Kinder und Jugendliche entwickelt wurde. Dieses Feature muss aber nicht genutzt werden. Mit der Drohne können Sie auch einfach aus neuer Perspektive Fotos und Videos schiessen.
 
Flugzeit: 13 min
Auflösung Fotos: 5 Mpx
Auflösung Videos: HD

DJI Mavic

Die hochentwickelte Drohne im Taschenformat ist klein und praktisch. Dank ActiveTrack verfolgt sie Ziele wie Personen oder Velos und umfliegt selbstständig Hindernisse. Das Modell verfügt über einen praktischen Anti-Kollisions-Sensor und überzeugt auch mit der Kamera. Ausgelöst wird sie über eine Fernsteuerung oder mit dem Smartphone. Dafür muss lediglich das DJI GO App installiert werden.
 
Flugzeit: 27 min
Auflösung Fotos: 12 Mpx
Auflösung Videos: 4K

DJI Mavic 2 Zoom   

Wer nahe am Geschehen sein möchte, ist mit diesem Modell gut bedient. Die Mavic 2 Zoom überträgt aus einer Entfernung von bis zu acht Kilometern problemlos und verfügt über eine Flugbahn-Vorhersage. Das heisst, dass sie auf der Flugbahn bleibt, sogar wenn das Motiv zeitweise verdeckt ist. Die Kamera hat einen optischen Zoom, das ist eine Besonderheit bei Drohnen. Ebenfalls herauszuheben ist, dass die Drohne über eine Hauptkamera und zwei Sichtsensoren verfügt. Damit erstellt sie 3D-Modelle.
 
Flugzeit: 31 min
Auflösung Fotos: 12 Mpx
Auflösung Videos: 4K

DJI Mavic 2 Pro 

Wie es der Name sagt, ist diese Drohne kein Einsteigermodell. Sie richtet sich an versierte Drohnen-Pilotinnen und -Piloten, die auf beste Technologie setzen. Die Mavic 2 Pro liefert auch im Dämmerlicht Top-Aufnahmen und kann gleichzeitig gut in hellen Umgebungen wie im Schnee eingesetzt werden. Die Blende ist nämlich anpassbar und bis auf f/11 verschliessbar. Das ist für Drohnenkameras aussergewöhnlich. Das Modell ist mit dem verbesserten Motivverfolgungs-System ActiveTrack 2.0 versehen und fliegt länger, schneller und leiser als die Vorgängermodelle.
 
Flugzeit: 31 min
Auflösung Fotos: 20 Mpx
Auflösung Videos: 4K

DJI Phantom 4 

Diese Drohne hält so einiges aus. Der Quadkopter (so heissen Luftfahrzeuge mit vier Propellern) ist aerodynamisch, hält sogar starkem Wind stand und weicht Hindernissen automatisch aus. Dank seiner hochaufgelösten Kamera schiessen Sie damit brillante Fotos und Videos in 4K UHD-Auflösung. Ebenfalls besonders ist der Sportmodus, in der das Modell eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 72 km/h erreicht.
 
Flugzeit: 30 min
Auflösung Fotos: 20 Mpx
Auflösung Videos: 4K

DJI Inspire 2 ohne Kamera 

Dieses Quadrokopter-System beschleunigt in nur vier Sekunden auf 80 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 108 km/h. Im Verfolgungsmodus gelingen Ihnen damit komplexe, dynamische Aufnahmen. Der Fokus kann nämlich auf ein Ziel gelegt werden, das während dem ganzen Flug fixiert wird – egal in welche Richtung sich die Drohne oder das Motiv bewegen. Eine weitere Besonderheit: Zwei Personen können Kamera (die Sie separat dazu kaufen müssen) und Drohne unabhängig voneinander kontrollieren.
 
Flugzeit: 27 min

2. Eigenschaften

Drohnen sind mit Spezifikationen versehen, die für Laien etwas undurchsichtig klingen können. Was es mit ActiveTrack, dem Gimbal und weiteren Eigenschaften auf sich hat, erklären wir Ihnen hier.

ActiveTrack

In Bewegung zu filmen ist schwierig. Die Kamera wackelt und das Motiv bleibt nicht so schön mittig, wie es sollte. Dazu kommen bei der Drohne plötzliche Geschwindigkeits- und Richtungswechsel. Mit der ActiveTrack-Funktion ist dieses Problem gelöst. Über die Fernbedienung oder das Smartphone wird das Motiv ausgewählt und von der Kamera fixiert.

Return To Home

Dank dieser Funktion fliegt die Drohne selbstständig zu ihrem Startpunkt zurück und landet. Wenn der Akku ausgeht oder das Funksignal abbricht, passiert das automatisch, die Funktion kann aber auch gezielt ausgelöst werden.

Hinderniserkennung

Die Kombination von Kamera und Infrarot-Sensoren ermöglichen der Drohne aktive Reaktionen. Im entsprechenden Modus reagieren Drohnen mit Hinderniserkennung auf Hindernisse, umfliegen diese oder stoppen, um eine Kollision zu vermeiden. Über die Fernbedienung oder das Smartphone erhalten Sie eine entsprechende Warnung.

Gimbal

Ist ein Gimbal in der Drohne integriert, gleicht sie ruckhafte Bewegungen aus. Die Vorrichtung ist also ein Bildstabilisator. Es gibt Gimbals, die Bewegungen in einer oder zwei Dimensionen ausgleichen. Die beste Stabilisierung schafft einer, der in allen drei Dimensionen Bewegungen ausgleicht.


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3. Sicherheit

Eine Drohne ist mehr als ein Spielzeug. Wenn sie falsch genutzt wird, kann sie nämlich gefährlich werden. Damit Sie niemanden gefährden, keine Gesetze brechen und auf keiner Fail-Compilation landen, sollten Sie einige Regeln befolgen.

Die wichtigsten Drohnen-Regeln des Bundesamts für Zivilluftfahrt (BAZL):

Regel 1: Respektieren Sie die Privatsphäre anderer. 

Für den Betrieb von Drohnen gilt das Datenschutzgesetz und die Schutzrechte der Privatsphäre. Das heisst, Sie dürfen nie tief über Privatgrundstücke oder über öffentliche Orte, wo sich Menschen aufhalten, fliegen.

Regel 2: Gefährden Sie keine Menschen und Tiere.

Vorsicht, auch kleineren Drohne können gefährlich werden. Die Rotoren können zu schweren Schnittverletzungen führen und beim Absturz können Personen am Boden verletzt werden. Tiere geraten durch tief fliegende Drohnen schnell in Panik, was zu Schäden und Unfällen führen kann.

Regel 3: Fliegen Sie nicht über gesperrte Naturschutzgebiete.

In Jagdbanngebieten und in Wasser- und Zugvogelreservaten ist der Betrieb von Drohnen verboten. Diese Gebiete sind auf der Drohnenkarte des BAZL gelb markiert.
 

Regel 4: Ohne Bewilligung fliegen Sie nicht:

  • näher als 5 km rund um Flugplätze und Heliports.
  • in der Nähe von Blaulichteinsätzen.
  • über oder näher als 100 m von Menschenansammlungen.
  • ohne direkten Sichtkontakt (Videobrille oder Feldstecher zählen nicht) zu Ihrer Drohne. 
  • mit Drohnen, die schwerer als 30 kg sind.

Regel 5: Sie sind ausreichend versichert.

Es lohnt sich, den Versicherungsschutz der eigenen Haftpflichtversicherung vor dem ersten Start abzuklären.

Regel 6: Sie weichen Luftfahrzeugen rechtzeitig aus.

Der Pilot oder die Pilotin eines Luftfahrzeuges hat kaum eine Chance, Ihre kleine Drohne frühzeitig zu erkennen. Sie sind darum dafür verantwortlich, rechtzeitig auszuweichen und Distanz einzuhalten.