Die günstigen Küchenhelfer-Tage

Kaum dass die Tage kürzer werden, kommt der Igel in uns zum Vorschein. Wir kriechen unters Dach, wir kuscheln wenn’s draussen kalt wird, wir wollen es warm und gemütlich. Statt uns auswärts die Bäuche vollzuschlagen, bleiben wir da, wo der Pfeffer neben dem Olivenöl neben dem Küchengerät steht: daheim! Wir bitten alt und jung, Freunde und Familie, die ganze Mannschaft oder nur uns selbst zum guten Essen. Dann wird gekocht, gebacken, gebraten, geschabt, gerührt, was das Zeug hält und Equipment hergibt. Damit der kulinarische Spass in der kühlen Saison besonders gut gelingt, haben wir ein paar Küchenhelfer-Tipps zusammengestellt, die dank elektronischer Fremdeinwirkung ideale Speisenzubereitung mit Spass ermöglichen. So spielen im perfekten Küchenteam:

1. Der Maschinist

Egal wie gut die Ausstattung. Egal wie bemessen das Budget. Ob viel Platz oder wenig. Ums ordentliche mischen kommt kein Küchenprofi herum. Der Ananas-Kondensmilch-Muffins-Teig mit Rosmarin will verarbeitet und die Maroni Mousse gerührt werden. Der Zimtstreusel für den Zwetschgenkuchen braucht Durchmischung und der Krokant für die Nougatcreme im Brandteigkranz den richtigen Pulvergrad. Vieles lässt sich beim Backen und Kochen manuell erledigen. Schneller und schonender für Hand und Laune aber geht’s mit der Küchenmaschine zu. Sie schwingt, knetet, presst und zerkleinert stufenlos zum Top-Ergebnis. Es gibt sie je nach Raumkapazität in jeglicher Grösse. Und Schönheit. Und Preisklasse. Gemein ist allen Modellen, dass sie das Leben erleichtern und aus vielen Zutaten schnell eine Einheit zaubern.

2. Der Aufrührer

Nichtsdestotrotz ist manchem Herdmeister die alles-in-einem-Gerätvariante zu gross, zu umständlich, zu kleinteilig oder zu teuer. Wer nur manchmal kocht oder auf zu viel überflüssiges Zeug nur geringen Wert legt, kann auch mit Einzelelementen glücklich werden. Für Ingwer-Zitronen-Guetzli, Chräbeli oder Kokos-Pfaffenhüetli etwa braucht es nicht mehr als ein ordentliches Handrührgerät - und schon duftet jede Zimmerecke nach lauwarmen Knusperglück vom Blech. Simpel geht es auch bei der Zubereitung von Suppen oder Milchmixgetränken zu. Der Stabmixer püriert dank Multimesser, Schlagscheibe und Quirl alles vom Kürbis bis zur Süsskartoffel. Wer lieber in Getränken denkt, dem sei die Anschaffung eines Standmixers empfohlen. Er bringt nicht nur Avocados oder Kiwis zum Schäumen sondern hackt auch Kräuter und Gewürze. Der Food Prozessor wiederum behauptet sich rührend an der Gesundheitsfront. Er dreht durch Obst-und Gemüsestücken so lange seine Runden, bis sie mundgerecht, spiralförmig oder winzig gehäckselt sind.

3. Der Bäcker

Backe, backe Kuchen frisch aus dem Ofen, klar. Aber wie sieht’s beim oft viel zu trockenen Laib aus? Wer wünscht sich nicht lauwarmes Kartoffelbrot mit Kernen als Beilage zum Salat, Speckbrot mit Raclettekäse als Einzelkrönung oder Fenchelbrot einfach fürs Glück zwischendurch mit Butter und fertig? Mitunter müssen auch die Zutaten besonders sein. Gluten taugt dem Einen nix. Dinkel macht dem Anderen Freude. Und ein Hauch Baumnuss im Buttermilchbrot wäre doch auch mal eine Idee. Zum Glück gibt es Brotbackautomaten, die Kreativität und Sonderwunsch zulassen. Zudem backen die Geräte in verschiedenen Bräunungsstufen und dank einer eingebauten Zeitschaltuhr punktgenau und wohltemperiert für tatsächlichen Frischbrotbedarf.

4. Der Barista

Die Teller sind leer, die Bäuche voll, die Gäste glücklich. Nun fehlt nur noch ein Schuss Koffein. Zwar kann eine Espressokanne nach der anderen auf der heissen Platte bewacht und Milch per Hand geschäumt oder gleich die gute, alte Kaffeemaschine angeworfen werden. Doch wer der besonderen Brühe von Flat White bis Latte anhängt, dem sei die Anschaffung eines Kaffeevollautomaten ans Herz gelegt. In Windeseile zaubert dieser Alleskönner Kaffeegenuss für alle, egal welcher Stärkegrad verlangt oder Milchanteil präferiert wird. Wem der Vollautomat zu teuer, zu sperrig oder anderweitig untauglich ist, der kann auch über die Anschaffung einer Kapselmaschine nachdenken. Auch ein solches Gerät ist meisterlich in der Stärkenabstufung und schnell im Einsatz.

5. Der Hitztopf

Herd und Backofen hat jeder, klar. Was aber, wenn schnell etwas aufgewärmt, Aufgetautes angetaut, gegrillt werden und Milch nicht überkochen soll. Dann sollte sie verfügbar sein, die Mikrowelle. Inzwischen gibt es sie in allerlei Designvarianz und Größe und Preisklasse. Noch einen Dreh weiter kochen die sogenannten Multicooker: Küchenmaschinen mit Kochfunktion, die nicht nur zerkleinern, zerstampfen und aufweichen sondern auch warmmachen können. Da wird die Kürbissuppe mit Ras el-Hanout und Limette plötzlich zum Kinderspiel. Risotto mit Stängelkohl ist fast so einfach zuzubereiten wie eine Butterstulle. Und die Karotten, die ins Orangen-Sorbet gehören, sind schneller zerhackstückt als der Tisch abgedeckt und dessertbereit ist.

6. Der Entertainer

Kaum etwas geht über eine ordentliche Portion Spaghetti alla carbonara mit hausgemachten Nudeln vom Italiener an der Ecke. Wer aber, wenn draussen der Nordwind pustet, lieber daheim genießen möchte, der kann mit wenig Aufwand und einem Pastamaker auch selber Spaghetti, Penne, Fettuccine oder Lasagne zwirbeln. Das Ergebnis schmeckt nicht nur nach Dessert um Dessert. Es sorgt schon bei der Zubereitung für Spaß und Geselligkeit. Ein weiterer Unterhaltungskünstler ist das Raclettegerät. Als Anschaffung zum Dahinschmelzen besonders sinnvoll für die anstehende Festtagssaison.