Handy-Tiktok

TikTok – Unterhaltung und Kreativität für alle

Social Media sind heute eine der wichtigsten Freizeitbeschäftigungen für Milliarden Menschen. Einer der neuesten digitalen Treffpunkte heisst TikTok. Als Einsteiger ist man von der Plattform mit ihren zahllosen kurzweiligen Videos blitzartig fasziniert. Hier erfahren Sie mehr über das Phänomen.

TikTok – ein Zeitvertreib, der inspiriert

TikTok-FYP

TikTok kurz umschrieben

Mit TikTok ist es möglich, unter einem frei gewählten Namen im Handumdrehen witzige, informative oder emotionale Kurzvideos zu produzieren, hochzuladen und einem weltweiten Publikum zu präsentieren. Gemacht werden die Videos von ganz normalen Menschen, die auf der Plattform ihre schillernden Seiten ausleben. Deshalb regt TikTok auch zu eigener Kreativität an. Der Erfolg des Videoportals hat mehrere konkrete Gründe:

  • Ein attraktives Kurzvideo wird rasch von mehreren Millionen Menschen gesehen, selbst wenn es von einem «kleinen» Account veröffentlicht wurde. Wer sich traut, viele eigene Kreationen hochzuladen, kann rasch viel Aufmerksamkeit erzielen. TikTok ist ein niederschwelliges Angebot.
  • Im Gegensatz zu den filternden Plattformen Facebook und Instagram ist TikTok überraschender – und damit unterhaltsamer. Denn TikTok-Videos werden den Userinnen und Usern aufgrund ihrer Interessen gezeigt und nicht aufgrund dessen, was ihre Kontakte hochladen.
  • TikTok liefert Werkzeuge, mit denen man selbst ganz einfach tolle Videos im Hochformat produzieren kann. Damit wird der Erfolg zu einer Frage der eigenen Einfälle! Tipp vom Schweizer Social Media-Experten Mike Schwede: «Gemacht und hochgeladen ist besser als wegen Perfektionismus wieder gelöscht.» Man soll ruhig mal an die Grenzen der Peinlichkeit gehen.

Aktiv auf TikTok – nicht nur Teenager

Gemäss Mike Schwede ist TikTok keine Plattform nur für Kids: «Teenager machen nur etwa 11 Prozent aller Userinnen und User von TikTok aus.» Was das Mindestalter für TikTok angeht, hat der Experte diesen Rat: «Ab 13 Jahren finde ich es ok, wenn ein Teenager ein Profil hat und eigenen Content hochlädt.» Der Konsum von TikTok sei unproblematisch, weil es sich um eine sehr sichere und intensiv kontrollierte Plattform handle. Wichtig bleibt, die am Bildschirm verbrachte Zeit im Auge zu behalten – TikTok ist bei Kids mit Hausaufgaben und Haushaltspflichten ein verheerender Zeitfresser. Tröstlich: Das gilt auch für Erwachsene!

Wem gehört TikTok?

TikTok hat einen chinesischen und einen europäischen Teil, die voneinander getrennt funktionieren. Der europäische Teil wird von England aus geleitet. Besitzerin ist die chinesische Tech-Firma ByteDance. Sie lancierte die Plattform 2016 unter dem Namen Douyin. 2017 erfolgte die internationale Lancierung für beide Smartphone-Betriebssysteme unter dem Namen TikTok. Weltweit erhältlich war TikTok jedoch erst nach der Fusionierung mit der bis dahin sehr erfolgreichen Videoplattform musical.ly – die tatsächlich vor allem von Teenagern genutzt wurde. Wie bei allen Social Media bezahlen die Benutzerinnen und Benutzer den Dienst mit ihren Daten, die Werbetreibenden zur Verfügung gestellt werden. Was mit den Daten effektiv – besonders auch in Zukunft – geschieht, kann niemand genau wissen.

TikTok-AppStore

So gelingt der Start

TikTok_Shooting

Der Einstieg ist easy

TikTok macht den Einstieg leicht: Wer die App installiert und eine halbe Stunde auf der Plattform verbringt, gibt dem Algorithmus hinter TikTok Gelegenheit zum Lernen. «Sobald man etwas anschaut, liket oder teilt, lernt der Algorithmus dazu», schreibt Experte Mike Schwede in seinem Einsteiger-Guide. Angesagte Hashtags, aber auch die beliebtesten Challenges, bei denen man sich mit anderen messen kann, findet man unter www.tiktok.com/discover. Auf diese Weise wird man schnell Teil einer Community, mit der man sich über gemeinsame Interessen austauschen kann.

Schweizer Content, erfolgreich auf TikTok

Zahlreiche Schweizer Userinnen und User haben auf TikTok Erfolg – mit Videos, die auf ältere Leute oberflächlich bis albern wirken mögen. Für alle anderen gilt: Hier werden Trends gemacht und zu weltweiten Wellen aufgebaut. Wer sich für Schweizer Inhalte interessiert, sollte die folgenden Namen kennen, um mitreden zu können – der Algorithmus macht dann den Rest:

@noeminikita – 9,4 Millionen Followers für Beautytipps und emotionale Pärchen-Moods
@andriragettli – cooler Freeskier aus dem Bündnerland. Sport und Challenges plus etwas Klamauk
@loredanaofficial – die erfolgreiche Rapperin tauscht sich hier mit ihren Fans aus
@aditotoro – sehr lustig, über 1 Million Followers für Scherze über Promis und Jugendkultur
@said.officiall – fasziniert mit Beobachtungen zum Umgang der Gesellschaft mit LBGT-Themen

Ganz leicht zur eigenen Community

Für das erste Video – und die folgenden – gelten folgende Tipps:

  • Keine Angst vor Peinlichkeiten. Echt und authentisch zu wirken, ist das absolute Schlüsselelement bei TikTok.
  • Internationalen Content liefern, also möglichst ohne Worte bleiben. So baut man weltweite Reichweite auf und punktet gleichzeitig auch beim Schweizer Publikum.
  • Hashtags einsetzen, aber richtig.
  • Bei Challenges mitspielen – und den Humor behalten.
  • Agieren, reagieren, interagieren: Möglichst viele eigene Videos hochladen und ausprobieren, welche Hashtags funktionieren. Auf Videos bekannter TikTokerinnen und TikToker reagieren und ein Duett inszenieren. Interagieren: Liken, folgen, kommentieren, um bei anderen Userinnen und Usern «auf dem Schirm» zu sein.

Mehr Tipps gibt’s auf mike.schwede.ch. Wer weiss, vielleicht startet in diesem Moment eine neue Karriere auf der Plattform? Viel Glück!

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