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Reinigungstipps

Reinigungstipps für Allergiker

Die Samen der Birke am Ast
4. Februar 2022

Hurra, hurra, der Frühling ist da? Pollenallergiker freuen sich über die steigenden Temperaturen nur bedingt. Mit den richtigen Massnahmen können Betroffene allergische Symptome etwas lindern. Denn es gibt einige Tipps, die Haus- und Blütenstaub den Garaus machen.

1. Regelmässig putzen

Es mutet selbstverständlich an. Doch viele Allergiker sind sich nicht bewusst, dass die einfache Reinigung der Wohnung auch allergische Leiden reduzieren kann. Wischen, feucht aufnehmen – die Klassiker unter den Haushaltstätigkeiten vollbringen wahre Wunder. Erhöhen Sie im Frühling die Frequenz.

 

2. Staubsauger mit speziellem Filter benutzen

Die Investition in einen hochwertigen Staubsauger lohnt sich. Ideal sind Geräte, die über einen HEPA-Filter verfügen. Diese halten bis zu 99,9 Prozent der Partikel zurück, z. B. Pollen, Sporen, Milbenkot und Allergene. Durch die gereinigte Abluft des Staubsaugers wird so die Gefahr allergischer Reaktionen und Beschwerden stark vermindert.

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3. Schonende Putzmittel verwenden

Manchmal ist weniger mehr: Verzichten Sie auf allzu intensive Reinigungsmittel und setzen Sie stattdessen auf umweltfreundliche Alternativen. So gelangen weniger giftige Gase und Dämpfe in die Luft, die zu neuen Unverträglichkeiten und Allergien führen könnten. Und gleichzeitig schützen Sie auch noch die Umwelt und Ihre Möbel.

 

4. Polstermöbel regelmässig feucht abwischen

Nicht nur Küche, Bad und Boden, auch Polstermöbel – Sofa, Sessel, Stühle – sollten hin und wieder feucht gereinigt werden. Denn auch hier können sich Milben, Pollen, Staub und Schuppen ansammeln. Verwenden Sie dafür einfach einen feuchten Lappen.

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5. Einmal pro Woche abstauben

Staub setzt sich überall in der Wohnung ab. Hausstaubmilben fühlen sich vor allem in feuchten, dunklen und warmen Ecken wohl. Achten Sie also beim Abstauben Ihrer Wohnung – mindestens einmal pro Woche! – unbedingt darauf, dass Sie nicht einfach nur mit dem Staubwedel ein bisschen übers Lowboard gleiten, sondern den Staub zusätzlich mithilfe eines feuchten Lappens in der ganzen Wohnung nachhaltig binden.

 

6. Haustiere bürsten

Hunde und Katzen sind nicht nur beliebte Haustiere, sondern vielfach auch Auslöser von Allergien. Wenn Sie nicht gänzlich auf Ihre tierischen Mitbewohner verzichten wollen, empfiehlt es sich, zumindest deren unvermeidlichen Haarausfall etwas im Zaum zu halten. Regelmässiges Bürsten des Fells erfreut nicht nur Allergiker, das Treatment am Tierhaar löst auch bei so manchem Vierbeiner ein willkommenes Wohlgefühl aus.

7. Achtung Schimmel!

Schimmel an Wand und Decke können die Ursache von Allergien und Atemproblemen sein. Ist der Schimmel einmal da, ist er nur mehr schwer wegzukriegen. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Wohnung gut durchlüftet ist. Wäscheständer sollten Sie grundsätzlich nur in beheizten Räumen aufstellen und dabei unbedingt mehrmals täglich kräftig stosslüften. So sorgen Sie dafür, dass Schimmel gar nicht erst entsteht.

 

8. Regelmässig lüften

Nicht nur gegen Schimmel hilft das Lüften. Auch für Stauballergiker ist es wichtig, alle Fenster mindestens zweimal täglich zu öffnen und damit die Luftzirkulation hoch zu halten. Von diesem Tipp sind auch Pollenallergiker nicht ausgeschlossen. Diese sollten unbedingt auf ein «Kippen» der Fenster verzichten und auf Stosslüften setzen, da so weniger Pollen in die Wohnung gelangen können.

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