TV-Ratgeber - Die 6 wichtigsten Dinge für den Fernseherkauf

Ein neuer Fernseher muss her, aber Sie wissen nicht, welches Gerät Ihre Ansprüche erfüllt und gleichzeitig das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet? In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, worauf es beim Fernseherkauf wirklich ankommt. Wir erklären Ihnen, wie Sie technische Daten und Bezeichnungen, Gerätegrössen richtig deuten und anschliessend sofort den für Sie optimalen Fernseher kaufen können. Dafür haben wir den Ratgeber in die 6 wichtigsten Kriterien für den Fernseherkauf aufgeschlüsselt.

1. Bildschirmgrösse

Die Grösse eines Fernsehers wird in der Regel in Zoll angegeben. Gemessen wird dabei immer die Diagonale des eigentlichen Bildschirms, und nicht die Grösse des kompletten Geräts. Je nach Fernseher kann das ein wichtiger Unterschied sein, da der Rahmen gerade bei älteren Modellen recht umfangreich ausfallen kann. Eine „Standardgrösse“ gibt es dabei nicht: Von Fernsehern mit einer Diagonalen von 22 Zoll bis hin zu Varianten mit 78 Zoll finden Sie im Sortiment von melectronics alle derzeit wichtigen Gerätegrössen.

 

Profitipp: Gerade in kleineren Wohnungen sind Sie mit moderneren Geräten mit schmalem Rand wesentlich besser beraten. Dadurch bekommen Sie mehr Bildschirmdiagonale auf weniger Bildschirmfläche.

 

Bildschirmgrösse und Sitzdistanz – und warum beide Faktoren so wichtig sind

Bei der Fernsehtechnik gibt es die Faustregel, dass der Sitzabstand bei einem Full-HD-Modell etwa drei Mal so gross ausfallen sollte wie die Bildhöhe des Fernsehers. Bei Modellen mit UHD-Auflösung reicht die zweifache Bildhöhe als Sitzabstand bereits. Mithilfe unserer Infografik können Sie schnell und einfach die optimale Fernsehergrösse ermitteln.

 

Gleichzeitig gilt jedoch, dass diese Faustregel natürlich nicht bindend ist. Möglicherweise mögen Sie das Gefühl eines wirklich grossen, kinoähnlichen Bildschirms und lassen sich dadurch gerne in die Welten Ihrer Filme „hineinziehen“. In diesem Fall können Sie natürlich auch ein Modell mit einer grösseren Diagonale, als empfohlen wählen. Wichtig ist am Ende, dass Sie mit Ihrem Gerät zufrieden sind!

Fazit: Sitzabstand und Diagonale ergeben den richtigen Fernseher

Schwanken Sie zwischen zwei Grössen, empfehlen wir grundsätzlich, lieber das grössere Modell zu nehmen. Über mehr Bildschirmfläche ärgert sich kein Filmfan, doch ein zu kleiner Fernseher kann Ihnen den Spass an Ihrer Lieblingsserie verderben. Entscheiden Sie sich daher für die langfristig sinnvolle Alternative.
 

Kurz zusammengefasst

  • Die bestmögliche Bildschirmgrösse ermitteln Sie durch Distanz zum Fernseher.
  • Lieber grösser kaufen als zu klein.
  • Moderne Geräte mit dünnem Rahmen sind in kleinen Wohnungen besser, da mehr Fläche für den eigentlichen Bildschirm verwendet wird.

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 2. Technologie

Moderne Fernseher unterscheiden sich durch Bildschirmvarianten, die Technologie im Inneren der Geräte sowie im Design. Die beiden gängigsten Displaytechnologien der letzten Jahre sind LED und OLED. 

LED versus OLED

LED-Technologie ist mittlerweile eine der bekanntesten Displayvarianten am Fernsehmarkt. Dabei kommen drei wesentliche Elemente zum Einsatz. Mithilfe von speziellen Kunststofffolien zwischen LED-Backlight und LCD-Panel verteilen flüssige Leuchtkristalle das Bild gleichmässig über die gesamte Fläche. Das führt auch dazu, dass die Farbe Schwarz nicht komplett dunkel dargestellt wird, sondern eher als ein dunkles Grau. Bei OLED-Displays hingegen leuchten viele Millionen Bildpunkte selbst. Diese OLEDS in rot, grün, blau und weiss lassen sich zu beliebigen Farben mischen. Jeder dieser Punkte besteht aus einer mikroskopisch kleinen, organischen Leuchtdiode. Der Vorteil der OLEDs: Ist ein Bildpunkt ausgeschaltet, ist er tiefschwarz. Für OLED spricht aber noch mehr: Die Farben sind wirklich brillant, schnelle Bewegungen werden ruckelfrei wiedergegeben und der Kontrast ist höher als bei LED Fernsehern. Ausserdem überzeugen Sie mit einer geringen Bautiefe.
 

LED versus QLED

QLED Fernseher werden von einigen Herstellern als der nächste grosse Entwicklungsschritt bei den Flachbildfernsehern bezeichnet. Der Begriff QLED steht für Quantenpunkt-Leuchtdioden. In Ihrem Inneren funktionieren sie wie LED-Modelle, allerdings gibt es große Unterschiede in der Bildqualität. Im Gegensatz zu LED-Modellen sind bei QLED-Fernsehern in der Kunststoffolie sogenannte Quantum Dots eingearbeitet. Sie sind photoaktiv, das heißt, sie absorbieren Licht und geben es wieder ab. Der Fernseher bietet dadurch, ähnlich wie bei der OLED-Technologie bessere Kontraste und ein tieferes Schwarz. Außerdem spielt der Blickwinkel, mit dem man auf den Fernseher schaut, kaum noch eine Rolle. Der grosse Vorteil dieser Technologie ist aber, dass QLED-Fernseher Farben auch in einer helleren Umgebung noch sehr gut darstellen können darstellen können. 
 

Unterschiede zwischen normalen Flachbildfernsehern und Curved-Modellen

Seit einiger Zeit sorgen Curved Modelle für Furore. Diese ansprechend aussehenden Fernseher versprechen durch ihre gebogene Form ein Kinoerlebnis in den eigenen vier Wänden. Vorteile eines Curved-TV’s finden sich aber nicht nur im Design. Durch die konkave Krümmung soll die optische Wahrnehmung für das menschliche Auge angenehmer zu verarbeiten sein.

Zusätzlich dazu bestechen Curved-Displays mit dem Eindruck, das Bild sei grösser und mit mehr Bildtiefe ausgestattet. Das trifft insbesondere auf Grössen jenseits der 50 Zoll zu. Für das bestmögliche Fernseherlebnis sollte man allerdings frontal und mittig zum Gerät sitzen. Im Gegensatz dazu haben Flachbildfernseher den Vorteil, dass sich Spiegelungen aus dem Raum nicht so drastisch auswirken wie bei gebogenen Modellen.

Fazit: Diese Technologien sind wichtig

  • LED vs. OLED: OLED überzeugt mit sattem Schwarz, an das die LED-Fernseher nicht ganz heran kommen. Dafür bieten LED TV’s höhere Leuchtkraft, was besondes in sehr hellen Räumlichkeiten von Vorteil sein kann. 
  • QLED: QLED bestechen mit noch intensiveren Farberlebnissen auch in hellerer Umgebung .
  • Curved-Fernseher können den Zuschauer stärker ins Geschehen ziehen. Sie sollten jedoch frontal vor Ihrem Gerät sitzen.

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3. Auflösung

Die Auflösung definiert die Anzahl der Bildpunkte auf dem Bildschirm. Diese möglicherweise etwas unverständliche Beschreibung vereinfachen wir mit einem Beispiel:

 
Sie kaufen sich einen Fernseher mit einer Auflösung von 1'920 * 1'080 Bildpunkten (dies entspricht der Auflösung, die als 1080p oder Full-HD verkauft wird). Das heisst: Auf dem Fernseher befinden sich 1'920 Bildpunkte in der Breite und 1'080 Bildpunkte in der Höhe. Aus diesen Punkten setzt der Fernseher letztendlich das fertige Bild zusammen.
 
 

Bildschirmauflösungen in der Übersicht

Je höher die Auflösung eines Fernsehers ist, desto mehr Bildpunkte werden also dargestellt – und je mehr Bildpunkte, desto schärfer das Bild! Sitzen Sie vor einem 50 Zoll grossen Fernseher und schauen denselben Film in HD-Ready (1'366 * 768 Bildpunkte), Full-HD (1'920 * 1'080 Bildpunkte) oder sogar in 4K / Ultra-HD (mit einer Auflösung von 3'840 * 2'160 Bildpunkten), werden Sie deutliche Unterschiede in der Bildqualität wahrnehmen.
 
Eine höhere Auflösung führt also direkt zu mehr Bildschärfe: Bei Sportereignissen werden Grashalme auf einem Fussballplatz sichtbar, optisch aufwendige Filme erhalten schärfere, plastischere Effekte und einzelne Kleidungsfasern von Schauspielern in Filmen sind in Nahaufnahmen plötzlich erkennbar.
 
Zurzeit gibt es drei unterschiedliche Auflösungen, die Sie bei einem Fernseherkauf beachten sollten:
  • 4K / Ultra-HD
  • 1080p / Full-HD
  • HD-Ready

 

Ist 4K / Ultra-HD wirklich eine Anschaffung wert?

Ultra-HD zeigt im Vergleich zu Full-HD die vierfache Menge an Bildinformationen an – und entsprechend scharf fällt das Ergebnis aus. Ob Sie den Unterschied auch wirklich sehen, hängt nicht zuletzt von der Grösse des Fernsehers ab: Je grösser das Gerät, desto deutlicher der Schärfegewinn. Allerdings gibt es zumindest momentan (Stand: Anfang 2016) noch relativ wenige Inhalte in der hohen 4K-Auflösung. Streaming-Anbieter wie Amazon und Netflix leisten hier Pionierarbeit, Filme mit dieser Auflösung sind aber noch Mangelware. Mit einem 4K-Fernseher werden Sie derzeit noch nicht allzu viele Inhalte geniessen können, gleichzeitig handelt es sich aber um eine sehr zukunftssichere Investition.

Bildwiederholraten

Die Bildwiederholfrequenz der Panels (Bildschirme) wird in Hertz angegeben. Es gibt nur noch die Werte 50Hz und 100Hz. Dieser Wert sagt aus, wie häufig der Fernseher das dargestellte Bild pro Sekunde aktualisiert. Moderne Flachbildschirme nutzen hohe Bildwiederholfrequenzen, um vor allem schnelle Bewegungen flüssiger darzustellen. Das heisst: Mehr Hertz sind besser, da sie zu einem flüssigeren Bewegungsablauf der Bilder führen.
 
Durch den Einsatz von Software wird die Bildwiederholfrequenz der Panels weiter optimiert. Dabei spricht man von Bildverbesserungstechnologien, welche sich je Hersteller unterscheiden. Je höher die Bildverbesserungswerte sind, desto flüssiger laufen Filme auf dem Bildschirm ab. Ein direkter Vergleich zwischen den Herstellern ist aber eher schwierig. Schauen Sie sich ein Gerät mit einer hohen Bildverbesserungsrate am besten bei uns vor Ort an, um sich vor dem Kauf von den Qualitäten der Technik zu überzeugen.
 

Kurz zusammengefasst

  • HD-Ready, Full-HD, 4K / Ultra-HD: von mittlerer über hohe bis zur ultrahohen Auflösung. Das schärfste Bild gibt es nur auf 4K-Fernsehern.
  • 4K / Ultra-HD ist der zukunftssichere Kauf, um auch in vielen Jahren noch Filme in der bestmöglichen Auflösung zu sehen.
  • Je höher die Bildwiederholrate, desto flüssiger der Bewegungsablauf in Filmen.

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 4. Smart TV

Als Smart TV bezeichnen die Hersteller diejenigen Fernseher, die auch mit Internetmedien umgehen können. Konkreter heisst das, dass Sie mit einem Smart TV beispielsweise im Internet surfen, dort Videos als Stream über YouTube anschauen oder auch zahlreiche Apps verwenden können. Als Stream bezeichnet man die gleichzeitige Übertragung und Wiedergabe von Video- und Audiodaten über das Internet.

Typischen Anwendungen sind etwa Skype, YouTube, Netflix, Amazon Prime oder auch Mediatheken der TV-Sender. Mit anderen Worten: Smart TV stellt so etwas wie die Brücke zwischen dem klassischen Fernsehen und dem Internet dar. Zu beachten gilt, dass Sie für gewisse zusätzliche Dienste ein kostenpflichtiges Nutzerkonto benötigen.

 

Wer bietet Smart TVs an?

Umgekehrt wäre die Frage leichter zu beantworten: Praktisch alle relevanten Hersteller veredeln ihre Fernseher mit Smart TV-Eigenschaften. Teilweise handelt es sich dabei um Eigenkreationen – wie im Fall von Samsung mit Tizen –, allerdings gibt es auch Hersteller wie LG, die auf webOS als Betriebssystem setzen. Android TV ist ebenfalls ein weitverbreitetes Betriebssystem für Smart TVs.

 

Wozu brauche ich einen Smart TV

Praktisch sind Geräte mit Smart TV vor allem, wenn Sie häufig Netflix oder vergleichbare Streaming-Dienste verwenden, wozu allerdings ein Account bei dem jeweiligen Anbieter notwendig ist. Sie vermeiden Umwege über andere Geräte und nutzen nur den Fernseher, um Ihre Filme und Serien zu empfangen.

 

Achten Sie dabei darauf, einen Fernseher mit WLAN-Unterstützung zu kaufen, um den Kabelsalat zu reduzieren!

Die Einsatzmöglichkeiten fallen dann, unter anderem, wie folgt aus:

  • Surfen Sie im Internet über den integrierten Browser.
  • Schauen Sie Videos mit einer YouTube-App.
  • Videochats über Skype beispielsweise machen am grossen Fernseher noch mehr Spass.
  • Mit einer App für Musikdienste à la Spotify hören Sie am Fernseher (und daran angeschlossener Soundbar oder Surround-Anlage) Musik.

Fazit: Wann brauchen Sie einen Smart TV?

Nutzen Sie ausgiebig Streaming-Dienste und möchten auch die Mediatheken der Fernsehsender verwenden, ist die Investition in einen Smart TV die richtige Wahl. Dazu kommen YouTube-Streams, Musik über Spotify & Co. oder auch Skype, um Videochats auch über den Fernseher zu geniessen. Sind Sie an Internetdiensten dieser Art interessiert, kommen Sie an einem Smart TV nicht vorbei.

 

Kurz zusammengefasst

  • Smart TVs sind die Brücke zwischen Internet und klassischem Fernsehen.
  • Surfen Sie im Internet, während Sie gleichzeitig einen Film schauen.
  • Laden Sie sich Apps herunter, um beispielsweise YouTube, Skype, die Google-Suche oder andere Dienste zu verwenden.
  • Für gewisse Anwendungen wird ein zusätzlicher Account benötigt.
  • Sehr praktisch: WLAN reduziert den Kabelsalat bei Smart TVs.

 

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 5. Sound

Ein Kinobesuch fällt auch deshalb so beeindruckend aus, weil der Klang in einer ganz anderen Liga spielt als in Ihrem Wohnzimmer.

Denn: Guter Sound braucht Platz! Insbesondere tiefe Töne (Bässe und andere, niedrige Frequenzen) benötigen einen gewissen Raum, um sich entfalten zu können. Die immer flacher werdenden Fernsehgeräte können diesen Klang aufgrund ihrer Bauart nicht produzieren.
 
Expertentipp: Für ein echtes Kinoerlebnis im Wohnzimmer ist eine gute Soundanlage ebenso unverzichtbar wie ein moderner, grosser Fernseher.
 
 

Der Effekt eines modernen Raumklangs

Eine satte Klangkulisse erfordert in der heutigen Zeit nicht mehr eine aufwändige Installation. Sparen Sie sich das Aufstellen von zahlreichen Lautsprechern und das Verlegen von langen Kabeln. Eine Soundbar löst das Problem sehr einfach und elegant.
 
Wie Sie beispielhaft auf diesem Bild sehen, wird die Soundbar (SB) direkt unter dem Fernseher platziert, entweder auf dem Fernsehmöbel oder an die Wand gehängt. Oft ist ein Orientierungssensor verbaut, der bei jeder Position im Raum den besten Klang gewährleistet.
 
Der Anschluss der Soundbar erfolgt über ein Kabel oder bei WLAN- oder Bluetoothfähigen Geräten sogar kabellos. Falls Sie die Soundbar über ein Kabel anschliessen empfehlen wir Ihnen ein HDMI-Kabel für eine bessere Klangqualität.
 
Möchten Sie noch mehr Tiefe im Klang raten wir Ihnen zu einem externen Subwoofer, insofern dieser nicht bereits im Paket vorhanden ist. Der Subwoofer kann neben dem Fernseher oder dem TV-Möbel platziert werden. Weiter können auch andere Geräte wie Blu-Ray-Player an das System angebunden werden.
 
Für eine Surround-Sound-Kulisse in Ihrem Wohnzimmer eignet sich die Kombination von Soundbar und Subwoofer mit Multiroom-Lautsprechern. Die Soundbar und der Subwoofer werden wie erwähnt vorne beim Fernseher installiert. Diese ergänzen Sie mit zwei Multiroom-Lautsprechern, je einer Links (l) und Rechts (r) hinter Ihrem Sitzplatz. Die Lautsprecher verbinden sich kabellos und benötigen lediglich einen Stromanschluss. Danach steht dem räumlichen Klang-Erlebnis nichts mehr im Wege.
 
Falls Sie den Sound auch in anderen Räumen geniessen möchten, können Sie das Multiroom-System einfach mit weiteren Lautsprechern erweitern.
 

Möglichkeiten für guten TV-Sound zu Hause

Verschiedene Geräte erzielen unterschiedliche Ergebnisse. Die wichtigsten Typen hier in der Zusammenfassung:
  • Soundbars
  • Multiroom-Lautsprecher
  • Home-Cinema-Systeme

 

Die Rolle des AV-Receivers

Erst durch einen guten AV-Receiver entlocken Sie Ihrem Home-Cinema-System einen wirklich exzellenten Klang. Er steuert unter anderem die Ausgabe der Tonsignale und ist dafür verantwortlich, dass Sie Raumklang in bester Qualität geniessen können. Moderne Geräte helfen Ihnen auch bei der Positionierung der einzelnen Satellitenlautsprecher, indem ein Mikrofon die Beschaffenheit des Raumes misst und anschliessend die notwendigen Einstellungen an alle Lautsprecher automatisch weiterleitet. Das klingt nach Technik für Audio-Freaks, aber auch als durchschnittlicher Zuhörer werden Sie sofort einen gewaltigen Unterschied hören.

 

Fazit: Externe Lautsprecher lohnen sich

Schauen Sie Fernsehen nur für gewöhnliche TV-Programme, sind sie mit den integrierten Lautsprechern gut beraten. Wir empfehlen jedoch, mindestens eine Soundbar zu verwenden oder – sofern genügend Platz vorhanden ist – gleich ein Surround-Sound-System zu kaufen. Der Unterschied fällt so deutlich aus, dass sich die Investition in jedem Fall lohnt.
 

Kurz zusammengefasst

  • Flachbildfernseher können bauartbedingt keinen kinoähnlichen Ton produzieren. Externe Lautsprecher sind für ein tolles Filmerlebnis empfehlenswert.
  • Soundbars sind eine platzsparende Lösung und bieten einen sehr guten virtuellen Surround.
  • Mit einem Multiroom-System können Sie alle Räumlichkeiten kabellos beschallen.

 

Hier geht es zum melectronics Sound Angebot für Fernseher


 6. Anschlüsse & Zubehör

Ohne die richtigen Anschlüsse können Sie Ihre Zusatzgeräte nicht mit dem Fernseher verbinden. Sehen wir uns daher die wichtigsten Verbindungen an:

HDMI: Die verbreitetste Schnittstelle überhaupt. Je nach Gerät finden Sie von diesem Anschluss meist ein bis vier Stück an der Rückseite. Verbinden Sie mit diesem Anschluss beispielsweise DVD- oder BD-Player, Spielkonsolen, einen PC oder Notebook oder auch einen Receiver für das TV-Signal. HDMI überträgt sowohl Bild als auch Ton, sodass Sie nur dieses eine Kabel brauchen. Für Ultra-HD benötigen Sie einen Fernseher mit HDMI 2.0 als Schnittstelle.

USB: Mit dieser Schnittstelle verwandeln Sie Ihren Fernseher in einen Alleskönner. Beispielsweise verkabeln Sie hier externe Festplatten oder auch USB-Speichersticks, um von dort aus Filme und Serien abzuspielen. Dazu sind moderne Smart TVs mit einem Medienplayer ausgestattet. Auch Bilder oder Musik können Sie damit geniessen. Praktisch: Mit einem USB-Port an der Seite oder sogar der Front müssen Sie nicht immer hinter den Fernseher greifen.

Aufnahme mit USB-Recording
Mittels USB-Recording nehmen Sie Fernsehprogramme auf einer USB-Festplatte auf. Allerdings muss der Fernseher oder der Receiver dieses Feature auch unterstützen. Praktisch ist ausserdem, dass Sie USB-Speichermedien auch an einen Computer anschliessen können. Dort bearbeiten Sie die Aufnahme dann bei Bedarf weiter.

Wandhalterungen für mehr Komfort
Jeden modernen Flachbildfernseher können Sie mit einer passenden Wandhalterung auch ohne Standfuss an der Wand befestigen. Dabei wählen Sie zwischen Modellen, die den Fernseher komplett flach an die Wand bringen, oder auch schwenk- und neigbaren Wandhalterungen. Mit letzteren bekommen Sie wesentlich mehr Flexibilität im Einsatz. Stellen Sie vor dem Erwerb einer Wandhalterung sicher, dass Ihre Wand das Gewicht des Fernsehers auch garantiert tragen kann!

Fazit: Diese Anschlüsse brauchen Sie

Wichtig sind HDMI-Ports – und davon so viele wie möglich – und auch ein oder zwei USB-Anschlüsse dürfen heute nicht fehlen. Bei den anderen Anschlüssen machen Sie Ihren Kauf am besten von Ihren Zusatzgeräten abhängig. Für den Anschluss von älteren Notebooks brauchen Sie oft VGA-Anschlüsse, die Nintendo Wii hingegen überträgt ihr Bildsignal am besten über ein Komponentenkabel. Tipp: Seitlich montierte HDMI- und USB-Schnittstellen erleichtern den kurzfristigen Anschluss von HDMI-Geräten und USB-Speichermedien!

Kurz zusammengefasst
 

  • Lieber zu viele als zu wenige Anschlüsse. An einem Fernseher kann es nicht genug HDMI- und USB-Schnittstellen geben.
  • USB-Recording ist eine praktische Alternative zur Aufnahme über DVD- oder Blu-ray-Rekorder.
  • VGA, SCART und ähnliche Technologien sind vor allem für Liebhaber älterer Geräte interessant.


melectronis bietet ein umfassendes Angebot an TV-Zubehör:


7. Service & Dienstleistungen

Wir bieten Ihnen zusätzlich zum Einkauf zahlreiche bequeme Serviceleistungen an, damit Sie Ihren neuen Fernseher so schnell wie möglich in Betrieb nehmen können.

Ihre Bestellung liefern wir Ihnen in jedem Fall kostenlos zu Ihnen nach Hause oder in eine Filiale Ihrer Wahl. Weitere Dienstleistungen sind kostenpflichtig und können ganz einfach beim Kauf der Geräte mitbestellt werden.

Unter anderem stehen Ihnen folgenden Dienstleistungen mit Aufpreis zur Verfügung:

Einfach-Sorglos-Paket TV


Lieferung Verwendungsort
Wir liefern bis in Ihr Wohnzimmer – oder an den Bestimmungsort im selben Haus.

Inbetriebnahme

Ihr TV wird ausgepackt, aufgestellt und in Betrieb genommen. Inkl. Programmieren der Sender nach Empfehlung der lokalen Anbieter.

Rücknahme
Ihren alten Fernseher nehmen wir bei Bedarf zur Entsorgung direkt mit.

Zusätzlich können Sie die folgenden Leistungen beanspruchen*:

Wandmontage
Inkl. Kabelverlegung mit Kabelkanal bis zum Boden.

* Nur in Kombination mit dem Einfach-Sorglos-Paket oder mit der Inbetriebnahme

Die Dienstleistungen können Sie natürlich auch einzeln beanspruchen:
Lieferung Verwendungsort
Inbetriebnahme*
Rücknahme Altgerät*


* Nur in Kombination mit der Lieferung Verwendungsort

Bei jeglichen Fragen bezüglich der Montage, Installation, Lieferung oder Rücknahme steht unser Serviceteam gerne für Sie bereit. Wir helfen Ihnen weiter mit allen Geräte, die Sie bei melectronics gekauft haben.


Fazit: Für jeden Einsatz das passende Gerät

Werfen wir noch einmal einen Blick auf die wichtigsten Fakten:

Bei der Auflösung entscheiden Sie sich am besten für Full-HD oder 4K-Fernseher. HD-Ready kommt nur bei kleinen Modellen bis 32 Zoll in Betracht. Die Bildschirmdiagonale hingegen hängt vom Sitzabstand ab.

Hinsichtlich der Technologie empfehlen wir den bewährten LED-Fernseher. Für ein noch stärkeres Mittendrin-Gefühl greifen Sie gegebenenfalls zu einem TV in der Curved-Bauart. Wenn Sie auf hohen Kontrastumfang und eine optimale Schwarzdarstellung zählen möchten, wählen sie die jüngste TV Technologie OLED. Benötigen Sie zusätzliche 3D-Brillen, sollten Sie am besten in unserem TV-Zubehör stöbern.

 

Achten Sie beim Kauf ausserdem darauf, dass der Fernseher genügend Anschlüsse für alle geplanten Zusatzgeräte hat! Vor allem an HDMI- und USB-Schnittstellen sollten Sie nicht sparen.

Sind Sie Streaming-Fan und möchten Sie auch am Fernseher das Internet nutzen oder YouTube, Netflix & Co. anschauen, ist ein Smart TV die richtige Entscheidung. In unserem Sortiment finden Sie zahlreiche Geräte mit dieser hilfreichen Technologie.

Abschliessend gibt vor allem der Ton die Musik an: Investieren Sie in eine hochwertige Klangkulisse. Wir empfehlen Ihnen eine Soundbar oder ein Multiroom-System, um sich echtes Kinofeeling nach Hause zu holen!


Glossar / Begriffserklärung

Im TV-Glossar haben wir alle wichtigen Begriffe aus der Welt der Fernseher noch einmal zusammengefasst.

 

Auflösung
Bezeichnet die Anzahl an Bildpunkten (Pixel) auf den Bildschirm des Fernsehers. 1'920 * 1'080 Bildpunkte sagt beispielsweise aus, dass sich 1'920 Bildpunkte in der Breite und 1'080 Bildpunkte in der Höhe auf Ihrem Bildschirm befinden. Je höher die Auflösung, desto schärfer das Bild.

4K / Ultra-HD
Diese beiden Begriffe sind Synonyme. Sie stehen für die derzeit höchstmögliche Auflösung von 3'840 * 2'160 Bildpunkten. Das schärfste Bild überhaupt erhalten Sie mit einem Fernseher und passenden Filmen oder Serien in dieser Auflösung.

1080p / Full-HD

Mit einer Auflösung von 1'920 * 1'080 Bildpunkten ist dies der derzeitige Standard für Blu-ray-Filme und HD-Fernsehen im Allgemeinen. Die allermeisten Fernseher werden mit dieser Auflösung ausgeliefert.

HD-Ready

Die kleinstmögliche Auflösung von 1'366 * 768 Bildpunkte ist insbesondere bei kleineren Fernsehern bis 32 Zoll anzutreffen.

Bildwiederholrate

Je höher die Bildwiederholrate ist, desto flüssiger erscheinen Bewegungen auf dem Fernseher. Dazu werden zusätzliche Bilder zwischen den eigentlich vorhandenen Bildern berechnet, um daraus einen flüssigeren Bildablauf zu erzeugen. Die Bildverbesserungstechnologie unterscheidet sich je Hersteller, wobei sich ein Vergleich in einer unserer Filialen empfiehlt.

Curved-Fernseher
Der Bildschirm eines Curved-Fernsehers ist zum Zuschauer hin leicht gebogen. Gerade bei grösseren Fernsehern ab 50 Zoll und mehr sorgt dies für ein stärkeres „Mittendrin“-Gefühl.

Bildschirmdiagonale
Die Diagonale des eigentlichen Bildschirms (und nicht des kompletten Fernsehers inklusive Rahmen) wird meistens in Zoll angegeben. Das Angebot an verschiedenen Diagonalen ist sehr gross: Geräte mit 22 Zoll sind ebenso erhältlich wie sehr grosse Modelle mit 78 Zoll.

3D-Technologie
Erlaubt Ihnen den Genuss von Filmen und Serien in einem dreidimensionalen Bild. Notwendig dazu sind 3D-Brillen, die bei den meisten Fernsehern mit 3D-Technologie mitgeliefert werden.

LED
Diese Technik sorgt bei den allermeisten aktuellen Flachbildfernsehern für die Darstellung von Farben und Beleuchtung.

OLED
Organische LEDs benötigen (anders als LEDs) keine Hintergrundbeleuchtung, wodurch beispielsweise Schwarz wirklich schwarz dargestellt wird. Der Kontrast wird durch diese Technologie extrem angehoben.

Smart TV
Bezeichnet einen Fernseher, der mit zusätzlichen Internetfunktionen – wie dem Browsen im Internet, der Installation von Apps oder dem Ansehen von Videos in Mediatheken – ausgestattet ist.

Streaming

Beim Streaming empfangen Sie Filme und Serien über Streaming-Anbieter wie YouTube, Netflix oder Amazon aus dem Internet. Moderne Smart TVs sind mit Apps ausgestattet, mit denen Sie Videoinhalte ohne zusätzliche Programme streamen können. Dabei fallen meist Kosten für ein zusätzliches Nutzerkonto an.

HDMI

Die mit Abstand verbreitetste Schnittstelle, um den Fernseher beispielsweise mit DVD- oder BD-Playern, Spielekonsolen, Beamern, Notebooks, AV-Receivern und anderen Geräten zu verbinden. Überträgt sowohl Audio als auch Video in bestmöglicher Qualität und mit nur einem einzigen Kabel.